fahrradfahrenfotografieren - Ausstellung wandert

© Celine Altenkirch

„fahrradfahrenfotografieren“ war Thema im Studiengang Kommunikationsdesign an der Hochschule RheinMain (HSRM) und ausgewählte Ergebnisse wurden durch IMPACT RheinMain im Oktober und November 2020 im Stadtmuseum am Markt Wiesbaden (sam) ausgestellt und das Fahrrad in Kunst und Medien sowie als Verkehrsmittel in mehreren Dialogveranstaltungen intensiv diskutiert. Das Thema Fahrradfahren hat an der Hochschule RheinMain eine besondere Bedeutung, da es künftig eine Professur für Radverkehr geben wird. Der Bachelorstudiengang „Mobilitätsmanagement“ beschäftigt sich mit Lösungen für die Verkehrsprobleme von heute und mit der Mobilität von morgen. Gleichzeitig sind auch Forschende von der IT über das Ingenieurwesen bis zum Kommunikationsdesign in dem Themenfeld aktiv, um Entwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen von Konstruktion oder digitaler Vernetzung zu gestalten.

Nun wandert die Ausstellung und wird ab Anfang kommenden Jahres in der Hochschul- und Landesbibliothek in Wiesbaden, Rheinstraße 55-57, zu sehen sein.

Die Ausstellung ist eine Hommage an das Fahrrad als Kultobjekt, eine Ausstellung für alle Fahrradfreunde. Die Titel der Bilder wecken vielfältige Assoziationen: "Kurve verpennt", "wenn es plötzlich kribbelt" oder "ghost cycle". Das Fahrrad wurde etwa als Chance für mehr Grünflächen im Park in Szene gesetzt – eine Hommage an Ansel Adams und zugleich ein politisches Statement: "Parks statt Parkplätze". Die Studierenden haben Perspektiven gewechselt und beispielsweise mit den Proportionen zwischen Mensch und Fahrrad gespielt und so Irritationen erzeugt. Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, fasst zusammen: "Wir bekommen ein Fortbewegungsmittel mal auf eine ganz andere Art präsentiert, seien Sie offen für andere Perspektiven und Blickwinkel!"

Interessierte können sich über mehrere Videos bereits vorab einen Eindruck von den Werken verschaffen. Detaillierte Einblicke vermittelt ein Film, in dem die Studierenden ihre eigenen Bilder kommentieren, Hintergründe zu den Aufnahmen sowie technische Entscheidungen und Präsentationsweisen kurz erläutern. Daneben gibt es ein kurzes Making-of, in dem der Entstehungsprozess der Werke beleuchtet wird. Im Rahmen der Vernissage im sam entstanden Grußworte von Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, Sabine Philipp, Direktorin Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden, sowie von Sandra Speer, Projektkoordinatorin IMPACT RheinMain.